3-Punkt-Befestigung für Weichenzungen


Die Zungen sind auf Grund ihrer Formgebung höchsten Belastungen ausgesetzt und damit hohem Verschleiß unterworfen. Ihre technische Nutzungsdauer ist daher deutlich geringer als die des Zungenbettes. Um die Nutzungsdauer der Zungenvorrichtung vom Verschleiß der Zungen unabhängig zu machen, wurde die Zungenbefestigung in der Weiche lösbar gestaltet. Bei bisherigen Lösungen führten Verschmutzungen und Witterung zum Verlust der Lösbarkeit. Außerdem hielten komplizierte Konstruktionen der hohen Dynamik der Betriebsbelastungen auf Dauer nicht Stand.

Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung haben wir eine innovative Lösung konzipiert – die 3-Punkt-Befestigung von Zungen. Bei der 3-Punkt-Befestigung Bauart Leipzig können Zungen mit einfachen Werkzeugen schnell und effektiv instandgehalten oder ausgetauscht werden. Gleichzeitig wird eine hohe Zuverlässigkeit der lösbaren Zungenbefestigung gewährleistet.

Mit unserer patentierten 3-Punkt-Befestigung werden folgende Merkmale mit hohem Kundennutzen realisiert:

  • Einfache und übersichtliche Konstruktion mit wenigen Einzelteilen
  • Montage mit Standardwerkzeugen
  • keine außenliegenden Anbauteile oder ein zusätzlicher Gleiskasten
  • Zunge kann einteilig ohne Schweißung für den Anschluss des Stellzeuges gefertigt werden
  • Ausbildung eines seitlichen Zungenfußes zum Anschluss des Stellzeuges mit Standard-Verschlussschrauben oder Gabelmuttern
  • flache Bauweise ermöglicht die Anordnung des Heizungsschutzrohres für die Kammerheizung von der Zungenwurzel aus

Konstruktiver Aufbau

Die Zungen der 3-Punkt-Befestigung haben einen seitlich ausgeformten Zungenfuß. Durch diesen Fußbereich ist die Zunge vertikal mit dem Zungenbett verschraubt. Durch die Anordnung von 3 Befestigungspunkten werden die mechanischen Belastungen aus Befahrung und Stellbewegung statisch bestimmt in das Zungenbett abgeleitet.

Die Zungengleitplatte ist im Bereich der Befestigungspunkte verstärkt, so dass die Gewindestärke für die Befestigungsschrauben gewährleistet ist.

Die Anordnung der im Zungenfuß angeordneten Exzenterbuchsen ermöglicht die Verstellbarkeit des Zungenschrägstoßes zum Einstellen der Fahrkantenflucht.

Die 3-Punkt-Befestigung besteht aus diesen Teilen:

  1. Zunge mit Zungenfuß und Schrägstoß
  2. Anschlussschiene mit Schrägstoß
  3. Exzenterbuchsen aus Stahl
  4. Geteilte und verstärkte Zungengleitplatte
  5. Schrauben der Zungenbefestigung
  6. Sicherungselemente
  7. Beischienenabdeckung
  8. Pflasterkeil mit Befestigung

Konstruktiver Aufbau

Die Zungen der 3-Punkt-Befestigung haben einen seitlich ausgeformten Zungenfuß. Durch diesen Fußbereich ist die Zunge vertikal mit dem Zungenbett verschraubt. Durch die Anordnung von 3 Befestigungspunkten werden die mechanischen Belastungen aus Befahrung und Stellbewegung statisch bestimmt in das Zungenbett abgeleitet.

Die Zungengleitplatte ist im Bereich der Befestigungspunkte verstärkt, so dass die Gewindestärke für die Befestigungsschrauben gewährleistet ist.

Die Anordnung der im Zungenfuß angeordneten Exzenterbuchsen ermöglicht die Verstellbarkeit des Zungenschrägstoßes zum Einstellen der Fahrkantenflucht.

Die 3-Punkt-Befestigung besteht aus diesen Teilen:

  1. Zunge mit Zungenfuß und Schrägstoß
  2. Anschlussschiene mit Schrägstoß
  3. Exzenterbuchsen aus Stahl
  4. Geteilte und verstärkte Zungengleitplatte
  5. Schrauben der Zungenbefestigung
  6. Sicherungselemente
  7. Beischienenabdeckung
  8. Pflasterkeil mit Befestigung

Montage und Demontage

Montage

Schritt 1: Vorbereitung des Zungenbetts für die Montage

Schritt 2: Die Zunge wird dann ohne Excenterbuchsen in das Zungenbett eingelegt.

Schritt 3: Die Zunge wird nun in Fahrkantenflucht zur Anschlussscheine ausgerichtet. Die Exzenterbuchsen werden ebenfalls passend ausgerichtet und durch leichtes Anziehen von Befestigungsschrauben fixiert.

Schritt 4: Abschließend werden die Beischienenabdeckungen sowie die Pflasterkeile montiert.

Demontage

Die Demontage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Nach Befund ist zu entscheiden, ob die Excenter herausgeschlagen werden müssen.

Wartung

  • Visuelle Prüfung (Demontage der Beischienenabdeckung und Pflasterkeile) während des Betriebseinsatzes im Rahmen der regelmäßigen Prüfungen der Zungenvorrichtung
  • Im Rahmen der jährlichen Hauptprüfung (Revision) der Zungenvorrichtung sind die Schrauben der 3-Punkt-Befestigung zu lösen und mit witterungsbeständigem Fett wieder zu verschrauben
  • Sicherungselemente und Schrauben sollen nach Befund bzw. nach ca. 3 Jahren erneuert werden. Das entsprechende Ersatzteilpaket kann bei der IFTEC bestellt werden.